Facebook Werbung ist dooof???


                                                                                                                                    Bild Photocase

Ja, so kommt es mir oft vor, wenn ich mit Kunden oder Geschäftsfreunden aus dem Mittelstand rund um das Thema Werbung im Social Web spreche. Denn anstatt dem „NEUEN“ eine Chance zu geben, verurteilt man das „NEUE“ immer und überall.

Google und Facebook sind böse und das Netz macht uns doch sowieso dooof.

Wir bleiben beim Altbewährten, wie der Printkampagne in der Lokalausgabe, dem Radiospot oder – wenn das Budget groß genug ist – der Plakatkampagne.

Ich denke allerdings, man weiß einfach viel zu wenig über die neuen Werbeformen und Möglichkeiten.

Deshalb möchte ich Euch heute mal einen kleinen Einblick in eine der gängigen Werbeformen im Social Media geben.

„Die Facebook Werbung“

Zuerst mal ein paar wichtige Daten und Fakten:

Facebook erreicht in Deutschland aktuell 10 Millionen Menschen, also etwa ein Drittel der gesamten deutschen Internetnutzer.

Das ist ungefähr so viel wie die durchschnittliche Reichweite von „Wetten dass…!“ in der erfolgreichen Ära von Thomas Gottschalk.

Die Deutschen Nutzer verbringen pro Tag etwa 13 Minuten auf Facebook. Das ist auf jeden Fall mehr Zeit, als der durchschnittliche 14 und 29 Jährige mit der Zeitungslektüre verbringt.

Dabei werden bis zu 3,2 Milliarden Likes und Kommentare täglich hinterlassen.

 

Rund um die Werbung auf Facebook gibt es folgende Zahlen:

31%        greater brands awarness (bessere Markenbekanntheit)

98%        better ad recall (bessere Werbeerinnerung)

192%     higher share of conversions(bessere Umsätze)

49%        der Kampagnen haben einen 5 fachen oder besseren ROI.

70%        der Kampagnen haben einen 3 fachen oder besseren ROI.

(Quelle: Bitcom)

 

 

Die Facebook-Anzeigen lassen sich übrigens nach diversen Systemen und Informationen filtern:

Location – Land, Region, oder Stadt

AGE – Alter

Birthday – Bewerbung der Nutzer an ihren Geburtstagen

Sex – Targeting nach Geschlecht

Keywords – Stichworte basierend auf Profilangaben

Education – Targeting nach Bildung oder bestimmten Jahrgängen

Workplaces –  firmen- oder gewerbespezifisches Bewerben der Nutzer

Relationship  – Kampagnenerstellung nach Beziehungsstatus

Interest  – sexuelle Orientierung (hetero- oder homosexuell)

Language  – Sprache

Connections – Targeting nach Verbindungen

Schedule  – genaue zeitliche Begrenzung der Kampagne

 

Daraus ergeben sich folgende Vorteile für den Anzeigenkunden:

Facebook zeigt schon während dem Erstellen einer Kampagne die geschätzte Anzahl an Nutzern, die der Kunde mit der Kampagne erreichen kann. Je mehr Filter gewählt werden, umso kleiner – aber auch umso genauer – wird die beworbene Zielgruppe.

Facebook Ad‘s sind dank der vielen Einstellungen/Filter perfekt für lokalisierte Werbung und haben so gut wie keine Streuverluste.

 

Für den werbetreibenden Mittelstand kann Facebook also ein sehr interessantes Medium sein. Richtig angewendet bietet diese prominente Social Media Plattform eine wirklich sehr gute Performance.

 

Mehr Werbeformen:

 

Facebook wurde oft unterstellt, die Daten seiner Nutzer an die Werbeindustrie weiterzugeben. Das Social Media Unternehmen hat darauf reagiert und sehr transparent gezeigt, wie Werbeanzeigen im Zusammenhang mit den Benutzerinteressen funktionieren.  Außerdem hat Facebook versichert und dargestellt,  dass keinerlei Profildaten an Werbetreibende weitergegeben werden.

Mehr dazu im Video

 

 

 

 

Mein Fazit:

Wirklich beachtlich: der geringe Streuverlust.

Facebook-Anzeigen sind eine Werbeform, die man unbedingt testen sollte.

Wie bei allen anderen Kampagnen gilt natürlich auch hier:

Handling und Strategie unbedingt mit der Agentur oder dem Marketer des Vertrauens absprechen.

Mittelstand sollte Dialog über Facebook &Co. ausbauen

Mittelständische Unternehmen sollten den Dialog über Facebook, Xing und Co. weiter ausbauen.

 

Ich habe Euch ja im Beitrag „Dschungel der Werbung“ schon dargestellt, dass es mittelständischen Unternehmen schwer fällt sich im digitalen Werbemarkt zurecht zu finden. Jetzt hat die Hochschule Bremerhafen durch ihre Studie belegt, dass die erste Hürde genommen ist.

Die Chancen von Social Media sind erkannt!!!

Dennoch nutzt nur ein winziger Teil die Möglichkeiten der sozialen Netzwerke. Viele Unternehmen gerade im Mittelstand sehen durch die enormen Möglichkeiten und der Vielfalt von Social Media „die möglichen Wege und Pfade “ (noch) nicht. Die Vorteile einen echten Dialog aufzubauen, werden nicht erkannt.  Es besteht also immer  noch Nachholbedarf. Meine Kollegen von Crowdmedia haben die Kernergebnisse der Studie der Hochschule Bremerhafen die diese Studie mit mehr als 500 kleinen und mittelständischen Unternehmen durchgeführt hat im Kern zusammengefasst:

Kernergebnisse der Studie:

  • Die gängigen Social Media Plattformen und Instrumente kennen kleine und mittelständische Unternehmen.
  • 75 Prozent der befragten Unternehmen sind bereits in den sozialen Netzen zumindest mit einem persönlichen Account in geschäftlichem Interesse auf diversen Social Media Plattformen aktiv.
  • Genutzt werden vor allem Facebook (53,9 Prozent), Xing (50,8 Prozent), Twitter (35,9 Prozent), YouTube (25,9 Prozent) und Blogs (21,4 Prozent). LinkedIn wird von 16,9 Prozent der Unternehmen eingesetzt. Google+ spielt mit 6 Prozent der Angaben bislang nur eine sehr untergeordnete Rolle.
  • Ziel ist überwiegend ein Vorsprung in Öffentlichkeitsarbeit (59,2 Prozent volle Zustimmung), Bekanntheit (48,7 Prozent volle Zustimmung), Werbung (36,9 Prozent volle Zustimmung) und Aufbau einer Real-Time-Kommunikation (33,5 Prozent volle Zustimmung).
  • Die Aktualisierung der Beiträge in den Social Media erfolgt mehrmals in der Woche (41,8 Prozent) oder sogar täglich (20,7 Prozent).
  • Dafür setzen die Befragten einen beziehungsweise mehrere Mitarbeiter ein, die mindestens 30 Minuten (35,5 Prozent), 2 Stunden (39,0 Prozent) oder sogar 2 – 3 Stunden (15,1 Prozent) täglich in den Social Media für das Unternehmen aktiv sind.
  • Diese Mitarbeiter sollten vor allem über Kommunikationsfähigkeit, Dialogkompetenz, soziale Kompetenz, Sprachkompetenz und Kritikfähigkeit verfügen.
  • Als besonders wichtig gelten der Umgang mit vertraulichen Informationen, die Einhaltung des Urheberrechtes und die Beachtung der Unternehmens-Ethik.
  • Von den kleinen und mittelständischen Unternehmen, die noch nicht in den sozialen Netzwerken vertreten sind, sieht fast die Hälfte (47,3 Prozent) Handlungsbedarf.
  • Innerhalb der nächsten 6-12 Monate wollen 41,4 Prozent, innerhalb der nächsten 3-6 Monate 22,4 Prozent und in den nächsten 3 Monaten 13,8 Prozent der befragten Unternehmen aktiv werden.
  • Die Neueinsteiger planen ihre erste Aktivität überwiegend auf Facebook (74,1 Prozent). Darüber hinaus werden Präsenzen auf Xing (41,4 Prozent) und YouTube (20,7 Prozent) angestrebt.

Werbedschungel

Ich bin der Meinung dass der Werbemarkt einem Dschungel ähnelt. Dieser Dschungel wird gerade mit dem digitalen Marketingbusiness also Social & Co sicherlich noch vielfältiger und interessanter. Durch die entstehenden Möglichkeiten wird es für Sie/EUCH aber immer schwerer Pfade und Wege zu finden. Wir die noppel4media wollen uns im Dschungel der Werbung denjenigen widmen die es am schwersten haben.

„Dem Mittelstand“

Warum?

Stellen wir uns mal folgendes vor……..

Die werbetreibende Wirtschaft ist der Regenwald. Schauen wir uns mal einen dieser Riesen an. Ganz oben in der Krone findet man die Big Player wie die Axel Springer AG, Procter+Gambel, Media-Saturn-Holding, um nur einige zu nennen. Sie erhalten durch hohe Budgets am meisten Aufmerksamkeit von den Medienagenturen und können sich voll entfalten. Jetzt fliegen wir von der Krone auf den Boden des Regenwaldes, hier am Wurzelwerk ist die Erde locker, feucht, Sie ist nahrhaft Sonnendurchflutet und bietet den Farnen, Blumen und Gewächsen also den kleinen und lokalen Unternehmen die Möglichkeit sich sehr gut zu entfalten.

Soll heißen: Den „BIG PLAYERN“ und „lokalen Unternehmen“ geht es  gut!

Wo muss man sich jetzt den Mittelstand vorstellen? Wer sich schon mal mit dem Erscheinungsbild dieser 50 Meter hohen Riesen auseinandergesetzt hat, weiss, dass die Bäume im Aufbau einem  Stockwerkbau ähneln. Je tiefer das Stockwerk desto weniger Sonne und Licht.(= Werbebudgets) Dabei wird das Astwerk immer dichter (>Wettbewerb). Vielleicht versteht man jetzt, warum Medien Agenturen bei dieser Zielgruppe einfach mehr Zeit für die Analyse und Ausrichtung brauchen.

Zeit, die Medienagenturen durch die kleineren Budgets nicht investieren können. Das hat zu Folge, dass es viele Kampagnen gibt die nur platziert werden. Im Dschungel der Werbung hinterlassen sie dann meist nur Staub.

Der Grund…..

Wie gesagt: die Zeit, der Ort, das Medium, nicht richtig bedacht.

Die noppel4media möchte versuchen als Mittler zwischen Medienagenturen und Kunden zu agieren. Wir wollen ihnen helfen Pfade und Wege durch den Dschungel der Werbung zu finden. Unser oberstes Ziel ist es, Sie erfolgreicher zu machen.